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“...jenseits der Hecke roch man den Duft des Weinberges und sah die Schilfe:
Das ist die Schönheit Canellis. Man fühlt sich weit weg,
in einem anderen Land, und der Hügel ist nicht mehr der Hügel, und auch der Himmel
ist heller wie beim Regen und Sonne gleichzeitig....”
- Cesare Pavese
Via Alba in Canelli hat sich nicht verändert. Heute wie damals riechet man den Duft der Weinberge hinter den Häusern, und die Hügel haben die Farbe der weissen Trauben und der Lindenbäumen. Heute wie damals gibt es das San Marco. Zu Paveses Zeiten war es ein alter "ostu", ein Ausspann, dessen Namen vom Namen eines alten Kirchleins nahebei stammt. Am San Marcos Tag pilgernten die Frauen aus dem Land zu diesem Kirchlein; es war ein Ritual um das Ausbrechen der "bigat", der von den Frauen im Büstenhalter tragenden Seidenraupen, zu fördern. Heute gibt es kein Kirchlein und keine "bigat" mehr, aber das San Marco ist noch da, und man kann noch "den Duft von den Muscattrester" in den Lindenbäumen riechen. Und da sind Mariuccia und Piercarlo, die diskret und beharrlich die wichtige gastonomische Tradition ihres Landes fortführen, entdecken und erneuern. |